Rund zwanzig Vereinsmitglieder, zum Teil in Begleitung von Familie und Partnern, waren zum ersten Vereinsevent des Jahres zum Pferdestall Ross nach Radevormwald-Siepen gekommen. Hatte in den vergangenen Jahren oft fieser Regen für ungemütliches Wetter gesorgt, zeigte sich in diesem Jahr der Winter von seiner kalten Seite. Minusgrade mit Eis und Schnee hatten pünktlich zum Wintergrillen das Bergische fest im Griff.
Das kalte Wetter tat der guten Stimmung am Pferdestall Ross jedoch keinen Abbruch. Schließlich gab es heißen Kinderpunsch, Glühwein und ein leckeres Grillwürstchen zum Aufwärmen. Die winterlichen Rahmenbedingungen sorgten bei den Besucherinnen und Besuchern zwar für rote Nasen, kalte Finger und Füße, doch für einen netten Plausch in geselliger Runde nahmen das alle gern in Kauf.
Insgesamt war es wieder ein gelungener Jahresauftakt – vielen Dank allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer tatkräftiger Unterstützung wieder für ein schönes Grillevent und einen guten Start ins neue Vereinsjahr gesorgt haben.
Für sechs Reiterinnen des IPZV Radevormwald ging es im November nach Erftstadt ins Trainingszentrum von „Reiten in Balance“. Dort erwartete sie der Reitsimulator „Sir Keno“ und ein informativer und lehrreicher Tag.
„Timing, Gleichgewicht und eine feine Körperkontrolle – das alles sind wichtige Komponenten beim Reiten“, sagte Trainerin Sabrina den Teilnehmerinnen und erklärte zunächst die Grundidee des Reitens in Balance und die Grundlagen der Neuroathletik. Insbesondere das neuroathletische Training soll Reitern dabei helfen, diese Fähigkeiten gezielt zu verbessern und zwar genau dort, wo sie entstehen: im Gehirn. Durch das kombinierte Training mit dem Reitsimulator sollen idealerweise individuelle Bewegungsmuster sichtbar werden, die sich dann langfristig verändern lassen.
Disharmonien oder ein Ungleichgewicht beim Reiten äußern sich zum Beispiel durch Einknicken oder Schiefe im Sitz, unsichere Balance, Spannung oder unklare Hilfengebung. Im neuroathletischen Training werden deshalb gezielt Sinnesreize und Bewegungen eingesetzt, um die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper zu verbessern. Und durch das Trainieren des Zusammenspiels von Gehirn, Augen, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung soll sich das Reiten verbessern lassen.
Nach der Theorieeinheit ging es los mit einem gemeinsamen neuroathletischen Dehnungs- und Aufwärmprogramm. Dabei legte Sabrina allen wärmstens an Herz, die gezeigten Übungen auch zukünftig vor jeder Reiteinheit zum Pflichtprogramm werden zu lassen. Denn eigentlich liegt es auf der Hand, man sollte nicht nur das Reittier vor dem Training aufwärmen, sondern auch der Reiter sollte sich entsprechend vorbereiten. Das angewandte „Neuro-Warm-Up“ ist dabei nicht nur geeignet, die Muskultur aufzuwärmen, sondern soll auch das Gehirn auf die Reiteinheit vorbereiten. Es aktiviert Sensorik, Gleichgewicht und Sehen und sorgt so für mehr Klarheit, Körpergefühl und Balance im Sattel.
Nach dem kurzen Aufwärmprogramm durften die Reiterinnen nacheinander in den Sattel von Reitsimulator Sir Keno klettern. Das große Elektro-Reittier ist vollgestopft mit ganz viel High-Tech und spezielle Sensoren machen eine individuelle Sitzanalyse möglich. Jede Reiterin konnte sich bei ihrem Ritt auf dem Simulator vollkommen auf sich selbst konzentrieren, Sir Keno lief unbeeindruckt weiter, er wurde nicht schneller oder langsamer oder wechselte unaufgefordert die Gangart. Gleichmäßig schritt, trabte oder galoppierte der große Schwarze dahin. Nur mit dem Tölten klappte es leider nicht – diese Spezialgangart fehlt dem Elektro-Pferd. Dies sehr zum Bedauern der Isi-Reiterinnen, die hier auf jeden Fall noch Entwicklungsbedarf und eine lukrative Marktlücke sahen.
Anfangs noch ungewohnt, arrangierten sich die Isi-Reiterinnen dann aber doch schnell mit den simulierten Großpferde-Schrittlängen. Und Sir Keno belohnte dieses Engagement mit einem exakten Feedback: sitze ich zu weit hinten, zu weit vorne, zu weit rechts oder links, halte ich die Anlehnung konstant, schwingen die Beine locker mit oder gebe ich zu viel Druck in die Bügel? All das machten Sir Kenos Sensoren sichtbar und die individuelle Analyse lieferte genaue Hinweise darauf, wo jeweils Optimierungsbedarf besteht. Sabrina gab dazu hilfreiche Tipps, erklärte, korrigierte und änderte Positionen von Oberkörper und Beinen hin zu einem lockeren Sitz. Und allen gab sie Hausaufgaben mit auf den Weg, zum Umsetzen auf und mit dem eigenen Pony. Ob fleißiges Trainieren dann auch die gewünschten Effekte hat, wollen einige der Teilnehmerinnen bald überprüfen, denn die außergewöhnliche Reiteinheit gefiel so gut, dass bereits ein Folgetermin für das nächste Frühjahr geplant ist.
Weitere Infos zum Reiten-in-Balance findet ihr hier:
Ein voller Erfolg war die Reiterralley des IPZV Radevormwald am letzten Augustwochenende . Leider spielte das Wetter nicht wirklich mit und es lag mitunter usseliger Sprühregen über dem Bergischen. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Einmal mehr galt: Wir lassen uns die gute Laune nicht verregnen, denn auch im Regen kann reiten Spaß machen!
Immer dem roten Tölter hinterher!
Groß war bereits die Resonanz auf die Ausschreibung des Events gewesen. Nicht nur viele IPZVler sondern auch einige Nicht-Mitglieder hatten sich zur Ralley angemeldet und waren mit ihren Pferden zum Startpunkt in den Siepen gekommen. Insgesamt waren es 14 Teams, die sich auf den Ralley-Trail rund um den Reitstall Ross machten. Gut instruiert und ausgerüstet mit Wegbeschreibung und Fragenzettel ging es von dort aus los in Richtung Ennepetalsperre.
Unterwegs galt die Anweisung: „Augen auf und gut hingeschaut“, denn es mussten Fotos von möglichst vielen verschiedenen Tieren gesammelt werden und allenthalben standen, lagen, hingen oder klebten zahlreiche Hinweise, die zur Beantwortung des umfangreichen Fragenzettels nötig waren. Ob Aufkleber an Verkehrsschildern oder Wandermarken an Zäunen, für all das musste man ein Auge haben. Aber auch die extra hingehängten Schilder durfte man tunlichst nicht übersehen. Sie wiesen nicht nur den Weg, sondern einige enthielten auch wichtige Rätselhinweise. So galt es bedeutende Persönlichkeiten aus der Pferdeszene zu erkennen, einen isländischen Pferdenamen zu bestimmen oder Buchstaben einzusammeln und aus diesem Buchstabensalat das Lösungswort „Sonnenreiter“ zusammenzusetzen.
Who is who?
Geschicklichkeit und ein standorttreues Pony waren dann beim Zwischenhalt auf auf der Ovalbahn der Reitanlage Wohllaib in Borbeck gefragt. Denn die Reittiere mussten dort brav in einem Stangenviereck verharren, während ihre Reiter auf einem Steckenpferd um sie herum galoppierten. Gar nicht so einfach! Ebenfalls nicht einfach zu bewältigen war auch die Aufgabe, das Pony vom Sattel aus rückwärtsrichtend durch ein Stangen-L zu bugsieren. Auch die Herausforderung an die 2er-Teams nebeneinander im möglichst schnellen Tempo um die Ovalbahn zu reiten, hatte es in sich. Denn verbunden waren die Reiter nur durch ein zartes Band – aus Klopapier – und das durfte dabei nicht zerreißen.
Zurück im Siepen ging es zunächst, ausgerüstet mit Block und Stift im Trab oder Tölt rund um die Ovalbahn. Dabei sollte während des Reitens ein Wort aufs Papier gebracht werden, dass der Reitpartner später entziffern musste. Abschließend wartete noch eine Kreativaufgabe auf die Reiterinnen und Reiter: „Wer bastelt das schönste Islandpferd aus Naturmaterialien?“ Und hier zeigten sich so einge verborgene Bastel-Talente: wunderschöne, hochkreative Pferdchen gab es anschließend zu bestaunen.
Im Anschluss an den knapp zweistündigen Ritt trafen sich alle erschöpft aber zufrieden bei Kaffee, Kuchen und anderen Leckereien zur Siegerehrung und Preisvergabe im Reiterstübchen – was für ein toller Tag!
Zu guter Letzt noch ein ganz großes Dankeschön an alle, die mit viel Einsatz und Engagement diesen tollen Tag geplant und/oder dank der tatkräftigen Hilfe erst ermöglicht haben! Vielen Dank für Euren Einsatz!
Sieger und Platzierte
Der Kreativpreis für die schönste Islandpferdebastelei ging an Claudia Wirtz.
Platzierungen Reiterralley:
1. Platz: Kati und Nina Stöcker
2. Platz: Lena Billstein und Britta Guhrke
3. Platz: Gundi Ringel-Hezel und Stefanie Schreiber
Sieger und Platzierte
Es geht los: Start am Siepen
(Zu) Flott um die Ovalbahn!?
Pony-Express – reiten und gleichzeitig Schreiben – nur etwas für wahre Könner!
Viel gelernt haben die Teilnehmerinnen des Bodenarbeitskurses mit Laura Kirschey, die auf der Reitanlage Ross in Radevormwald stattfand.
Der Kurs stand unter dem Motto “Vertraue deinem Pferd, so dass es das macht, was DU möchtest“. Doch was sich in der Theorie zunächst gut anhört, hat in der Praxis seine Tücken. Denn als Pferdemensch weiß man aus Erfahrung, dass die lieben Vierbeiner längst nicht immer das machen, was man möchte und es vielmehr oft genau andersherum geht. Es sind nicht selten die Pferde, die ihr menschliches Personal gut im Griff haben.
Dies zu ändern war das Ziel der fünf Teilnehmerinnen, die sich mit ihren Pferden zum Bodenarbeitskurs angemeldet hatten. Und Trainerin Laura gab ihnen mit Geduld und Kompetenz viele wertvolle Ratschläge und Tipps, wie es zunünftig besser klappen kann mit der Verständigung.
Zunächst trafen sich alle im Reiterstübchen zur Vorbesprechung. Laura hatte zahlreiche Fachbücher zur Lektüre bereitgelegt und es wurde geklärt, woran individuell in dem zweitägigen Kurs gearbeitet werden sollte. Aber grau ist alle Theorie und deshalb ging es schon bald mit den Pferden auf den Reitplatz.
Für Alex und Frigg stand am ersten Kurstag Gelassenheitstraining mittels Matte und Wippe auf dem Programm. Anke und ihr Gymir hatten sich für das Thema Longieren in Stellung inklusive korrekter Handwechsel entschieden. Sie übten ausserdem das Stehenbleiben nach dem Aufsteigen. Auch für Marlis und Andri war das Aufsteigen Thema. Ihr Trainingsziel hieß: „Einparken“ zum leichteren Aufsteigen. Sabine/Salvör und Britta/Thor machten ein Führtrainig, bei dem es insbesondere um Körperspannung, Präsenz und das richtige Timing ging.
Am zweiten Kurstag wurde das zuvor gelernte noch weiter vertieft. Insbesondere standen die Arbeit auf der Balance-Matte zur Stärkung der Tiefenmuskulatur und die Longenarbeit im Fokus. Longieren in Stellung und Verbindung, Volten, Anhalten und Handwechsel sowie der richtige Wechsel von Peitsche und Longe – das alles wurden geübt. So gab Laura unter anderem Tipps zum richtigen Anhalten mittels bewusstem Atmen, Stimmkommando und Peitschensignal. Auch erklärte sie das korrekte Angaloppieren aus einem ruhigen, entspannten Trab, um dann mit vermehrter Körperspannung, Präsenz und Stimme den Galopp abzurufen.
„Es war anstrengend, aber wir haben sehr viel gelernt“, so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen nach dem Kurs, die sich schon hochmotiviert auf eine mögliche Fortsetzung im nächsten Jahr freuen.
Einmal jährlich lädt der Islandpferde Reit- und Zuchtverein Radevormwald (IPZV) eine soziale Einrichtung aus der Region dazu ein, gemeinsam Zeit mit den Pferden im Radevormwalder Reitstall Ross zu verbringen. Im Juni waren einige Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe Bergisches Land im Siepen zu Besuch.
Der Nachmittag startete zunächst mit einer Kutschfahrt. Dazu stellte der benachbarte Hof Höller unentgeltlich seinen Planwagen und die beiden Kaltblutpferde Kati und Elli zur Verfügung.
Und die Fahrt durch die Wälder rund um den Hof sorgte für strahlende Gesichter bei den Fahrgästen. Einige nahmen zum ersten Mal Platz hinter einem Pferdegespann und hatten sich schon lange auf die Kutschfahrt gefreut.
Nach der Tour ging es zurück in den Reitstall Ross, dort stand das Putzen und Versorgen einiger Islandpferde auf dem Programm. Begeistert wurde gestriegelt, Hufe gesäubert, Mähnen und Schweife gekämmt und zu Zöpfen geflochten. Nachdem später alle Ponys gemeinsam zur Weide gebracht waren, klang der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen fröhlich aus. „Es war toll! Wir kommen gerne nochmal wieder“, waren sich alle einig.
Bei allerbestem Reitwetter trafen sich im Mai fünf Reiterinnen und ein Reiter zum gemeinsamen Frühstücksritt.
Nach der gemeinsamen Pferdepflege ging es am frühen Vormittag gut gelaunt Richtung Ennepe-Talsperre. Bergauf und bergab führte der Weg die Reiter mitunter gemächlich aber auch mal im flotten Tölt, Trab oder Galopp durch das frühlingshafte Bergische Land. Rund zwei Stunden war die Truppe unterwegs und kehrte zufrieden mit dem schönen Ritt wieder zum Reitstall Ross zurück.
Dort angekommen wurden erst einmal die Ponys versorgt und auf die Weide entlassen, bevor es sich alle unterm „großen Baum“ zu einem ausgiebigen zweiten Frühstück bequem machten. Dort gesellten sich dann noch einige Nicht-Mitreiterinnen dazu und alle genossen das erste Draußen-Frühstück der Saison.
Wie in jedem Jahr, fand auch diesmal das traditionelle Wintergrillen des IPZV Radevormwald wieder am ersten Sonntag im Januar statt. Und wie in jedem Jahr stieß das alljährliche Grillevent erneut auf allgemein großes Interesse. Über dreißig Anmeldungen hatte es im Vorfeld gegeben und pünktlich fanden am Sonntagmittag zahlreiche Vereinsmitglieder – zum Teil in Begleitung ihres familiären Anhangs – den Weg in den Reitstall Ross.
Aufgrund des ungemütlichen Regenwetters musste die Feier allerdings kurzerhand in die Reithalle verlegt werden. Dort konnte der fiese Dauerregen der guten Stimmung dann aber nichts mehr anhaben. Die Vereinsmitglieder und ihre Gäste nutzten die Gelegenheit zu netten Gesprächen und ließen sich Bratwürstchen und die letzten Weihnachtskekse schmecken. Für die innere Wärme sorgten heißer Glühwein und Kinderpunsch und viele trotzten so der Kälte in der ungeheizten Reithalle und blieben noch bis in den Nachmittag hinein zu einem Plausch beisammen.
Bei allerschönstem Ponywetter trafen sich am vorletzten Augustwochenende zahlreiche Vereinsmitglieder zum Brunch auf dem Höller-Hof in Radevormwald. Bevor es jedoch zum Frühstücks-Buffet ging, stand zunächst ein gemeinsamer Ausritt mit Kutschenbegleitung -für die Nicht-(Mehr-)Reiter- auf dem Programm. Verletzungsbedingt mussten leider einige Reit-Pferde pausieren und so umfasste die Reitergruppe schlussendlich fünf Teilnehmer. Doch wer diesmal nicht zu Pferd mit dabei sein konnte, nutze gerne die Gelegenheit, auf dem großen Planwagen des Höller-Hofes Platz zu nehmen und sich von Kutscher Olaf durch den anliegenden Staatsforst kutschieren zu lassen.
Für die Islandpferde-Reiter war dies ein willkommener Perspektivwechsel, bot sich doch die Gelegenheit, einmal nicht auf, sondern hinter dem Pferd Platz zu nehmen. Gezogen wurde der große Wagen von den beiden Kaltblutstuten Kathi und Elli. Wobei die vierjährige Kati ihre Premiere feierte. Zum ersten Mal lief die junge Stute an der großen Kutsche und sie meisterte ihren Job souverän. Mit ihr im Gespann: die erfahrene 15jährige Stute Elli, die mit ihren rund 700 kg Lebendgewicht auch zum Holzrücken eingesetzt wird. Gemeinsam zogen die beiden den rund 1.200 kg schweren Wagen, auf dem noch 11 Fahrgäste saßen, durchs bergige Bergische. Auf dem Kutschbock hielt Olaf die Leinen in der Hand und freute sich, zur Abwechslung mal Pferdeleute kutschieren zu können. Und die Fahrgäste wussten die Kraft und Gelassenheit der beiden Pferde zu würdigen und zeigten sich beeindruckt von den leistungsbereiten Kaltblütern.
Alle genossen den fröhlichen Ausflug durch die Wälder und Felder, sei es auf dem Pferderücken oder auf dem Wagen – bestens unterhalten von Kutscher Olaf. Der ist auch sonst regelmäßig mit Gästegruppen und seinem Planwagen unterwegs und weiß, wie man sein Publikum mit zahlreichen Anekdötchen kurzweilig bei Laune hält – so wurde viel gelacht und sogar das Bergische Heimaltlied angestimmt.
Zurück auf dem Höller-Hof gab es dann im Anschluss bei einem leckeren und reichhaltigen Brunch noch ausreichend Gelegenheit sich weiter zu unterhalten und auszutauschen.
Die Gründung des Islandpferde Reiter- und Züchter-Verein Radevormwald jährt sich in diesem Jahr zum 35. Mal. Gefeiert haben wir dies bei einem Sommerfest mit vereinsinternem Spaßturnier auf der Reitanlage von Dagmar Ross in Radevormwald-Siepen.
Etwa zwanzig Reiterinnen und Reiter hatten sich mit ihren Pferden zu unserem kleinen Turnier angemeldet. Bei schönstem Sommerwetter trafen sich alle an der Oval-Bahn im Reitstall Ross und in vier verschiedenen Disziplinen traten die Reiter-Pferd-Kombinationen gegeneinander an.
Farbenprächtig und bunt ging es los mit dem Kostümritt. Alle hatten sich im Vorfeld viele Gedanken und viel Arbeit bei der Herstellung der Kostüme gemacht. Und so gab zahlreiche tolle und kreative Ideen zu sehen. Um die Gunst des Publikums konkurrierten unter anderem eine Pharaonin auf einem weiß bemalten „Mumienpferd“, eine Krankenschwester auf einem „Rettungspferd“, ein Engelchen, das auf einem Pferde-Teufelchen saß, eine Badenixe oder einen Hippie auf einer vierbeinigen Blumenwiese. Auch die Nachwuchsförderung kam dabei nicht zu kurz. So erhielt die siebenjährige Lea, die als Eisprinzessin Elsa auf Pony Cindy saß, den lautesten Publikums-Applaus und konnte den Kostümritt für sich entscheiden.
Fast so alt wie der Verein selbst war das älteste teilnehmende Islandpferd und geritten wurde er zudem noch vom jüngsten Teilnehmer. Eigentlich ist Húgin mit seinen 30 Jahren bereits im Vor-Ruhestand, doch als Piratenpony trug er den vierjährigen Seeräuber Finn aber nochmal verlässlich um die Ovalbahn.
Weitere Disziplinen waren Zeitreiten, Bierglasritt und Fahnenrennen, die mit viel Spaß bei den Teilnehmern und unter großem Hallo der Zuschauer stattfanden.
Nach den Wettbewerben gab es für die Pferde den wohlverdienten Futtereimer und für alle anderen Kuchen und Leckeres vom Grill. Viel Aufmerksamkeit fand zudem eine Fotowand mit zahlreichen tollen Bildern aus der langen Vereinsgeschichte. Viele hatten in ihren alten Alben gekramt und so gab es einige alte „Foto-Schätzchen“ zu sehen.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Kostümritt
Lea mit Cindy
Johanna mit Odin / Kati mit Alfkona
Pia mit Gela / Petra mit Tindur / Christiane mit Joki / Finn mit Hugin
Das Sommerfest startet mit der offiziellen Begrüßung um 14 Uhr.
Um 14:30 Uhr findet als erste Disziplin der Kostümritt statt. Im Anschluss daran starten die Reiter-Pferd-Kombinationen zum Bierglas-Ritt.
Ab 15:30 ist eine Pause geplant, hier können sich alle bei Kaffee und Kuchen stärken.
Gegen 16:15 Uhr geht es weiter mit dem Zeit-Reiten. Anschließend geht es flott um die Ovalbahn beim Fahnenrennen.
Nach Auswertung aller Daten werden die Gewinner aller Wettkämpfe gegen 17:30 Uhr auf der Siegerehrung bekannt gegeben.
Danach treffen wir uns am Grill, um bei Würstchen, Grillkäse und Salaten den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.
Für die bessere Planung der Verpflegung, bitten wir um Anmeldung zum Sommerfest – wie gehabt entweder über den Aushang am Pferdestall Ross oder per Mail an IPZV-Radevormwald@web.de
P.S.
Habt ihr noch Fotos zur Vereinsgeschichte?
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eure „Schätze“ für diesen Tag anvertrauen würdet. Stöbert doch bitte mal in Euren alten Fotoalben.
Wir hoffen, dass die Vereinsmitglieder uns wieder mit Kuchen- und Salat-Spenden tatkräftig unterstützen. Auch hierfür wird es eine Liste am Pferdestall Ross geben oder schreibt uns eine Mail, in der ihr uns mitteilt, was ihr mitbringen möchtet.
Noch ein wichtiger Hinweis:
Im Sinne der Nachhaltigkeit möchten wir auf Wegwerf-Geschirr verzichten und bitten euch deshalb Teller und Besteck mitzubringen.
ANMELDESCHLUSS IST DER 30.07.2024
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