Bodenarbeitskurs mit Laura Kirschey

Am vorletzten Maiwochenende haben fünf Vereinsmitglieder den Bodenarbeitskurs bei Laura besucht.

Der Kurs begann im Stübchen mit einer Vorstellungsrunde. Anschließend wurde besprochen, woran die Kursteilnehmer mit ihren Pferden arbeiten wollen. Laura hatte außerdem zahlreiche Bücher zum Thema mitgebracht.

Bei Kaffee/Tee und Kaltgetränken wurde über die Herausforderungen und Erfahrungen gesprochen.

In der Mittagspause wurden sich im Stübchen mit den vielseitigen Köstlichkeiten gestärkt, die alle Teilnehmer mitgebracht hatten.

Aufgrund des Wetters nutzten die Kursteilnehmer die von Nicky gewässerte Reithalle, um die ersten Übungen mit den Pferden zu absolvieren. Dabei ging es um die korrekte Position von Pferd und Mensch sowie um die Intensität der notwendigen Hilfen.

Anschließend wurde neben Schulterherein und Kruppeherein, auch das Nachgeben/Entspannen geübt.

Perfektes Wetter ermöglichte am zweiten Tag die Nutzung des Reitplatzes. Trotz der Ablenkungen durch Vögel, Autos und die anderen Pferde auf der Weide, haben die Teams tolle Fortschritte gemacht.

Es wurden erste Erfahrungen mit der Freiarbeit gesammelt und die Pferde lernten „Einparken“ an der Aufstiegshilfe.

Die Teilnehmer waren begeistert, wie schnell sich die Kommunikation mit den Pferden verbesserte. Die Pferdebesitzer lernten mehr auf ihre eigene und die Körpersprache der Pferde zu achten. Die Menschen stellten schnell fest, dass wohldosierte Hilfen ausreichten, um das Gewünschte vom Pferd zu bekommen.

Herzlichen Dank an Laura für die einfühlsame Arbeit mit den Pferden und ihren Besitzern. Es war ein toller Kurs – da waren sich alle einig. Gerne wieder !!!!

Frühstück und Weideauftrieb

Am ersten Mai haben sich einige Vereinsmitglieder unter dem Baum am Pferdestall Ross zum Frühstück getroffen. Das Wetter war perfekt und schnell wurden Brötchen, Kaffee/Tee und viele Leckereien auf dem Tisch verteilt. In netter Gesellschaft und mit munteren Gesprächen schmeckte das Frühstück doppelt gut.

Um 14.00 Uhr trafen zahlreiche Schaulustige ein, um den Weideauftrieb der Herde mitzuerleben.

Die Menschen verteilten sich an den Weidezäunen, um das ausgelassenen Treiben der Pferde zu beobachten. Nach kurzer Zeit wurden die Pferdeköpfe gesenkt und genüsslich das frische Gras gefressen.

Viel zu schnell war die Weidezeit vorbei uns es ging wieder zurück auf den Paddock.

Pony-Mensch-Wanderung im Rahmen der Mut-Tour

Am vorletzten Märzwochenende hatte der Pferdestall Ross Besuch von einigen Bewohnerinnen und Bewohnern aus der Arbeitsstätte unserer Vereinskollegin Lena. Im Rahmen einer sogenannten Mut-Tour* stand eine Pony-Mensch Wanderung rund um den Siepen an.

Nachdem am Vormittag heftiger Regen und Graupelschauer über Radevormwald niedergegangen waren, zeigte sich das Wetter bei Eintreffen unserer Gäste am Samstagmittag freundlicher. Der Himmel riss auf und auch die Frühlingssonne zeigte sich. Um die Regenpause auszunutzen, wurden deshalb -gemeinsam und mit tatkräftiger Unterstützung einiger Helferinnen- schnell die Ponys vom Paddock geholt. Für die anstehende Wanderung bekam jeder unserer Gäste ein Pony an den Führstrick, wobei die Helferinnen mit Rat und Tat zur Seite standen. Für einige der Besucherinnen und Besucher war es der erste engere Kontakt zu einem Pferd. Andere brachten durch reitsportbegeisterte Familienmitglieder bereits Erfahrungen im Umgang mit den Vierbeinern mit. 

Entgegen der eigentlichen Planung – erst werden die Tiere geputzt und dann gehen wir wandern- ging es angesichts der unbeständigen Wetterlage sofort auf Tour. Der Weg führte die Truppe einmal rund durch das nahe liegende Wäldchen.  Bis auf ein paar Tropfen blieb es dabei überwiegend trocken. Die Ponys stapften brav über die teils matschigen Wege, stellten ihre „Führungskräfte“ am anderen Ende des Stricks jedoch mitunter vor Herausforderungen. Denn zu verlockend spross das erste junge Grün aus der Erde und es bot sich geradezu an, hier und da mal ein Maul voll zu rupfen. Dass dadurch die Wanderung auch mal ins Stocken geriet, störte einige Ponys wenig. Andere Vierbeiner hatten es hingegen deutlich eiliger wieder in den Stall zu kommen, wohl wissend, dass dort der Futtereimer wartete. Aber das neu angelernte „Pferde-Führungspersonal“ hatte die Tiere gut im Griff und nach der Wanderung kamen alle zufrieden wieder im Stall an.

Dort stand noch die verschobene Fell- und Hufpflege auf dem Programm. Nachdem die Ponys ausgiebig geputzt, gekuschelt und mit Futter versorgt waren, trafen sich alle Zweibeiner noch im Reiterstübchen. Gemütlich bei Kaffee und Tee, Kuchen und Keksen saß man plaudernd beisammen und die Besucherinnen und Besucher erzählten begeistert über „ihr“ Pony und freuten sich über das schöne Erlebnis: „Wir kommen gerne nochmal wieder“, lautete der einhellige Tenor.

Ein großes Dankeschön allen Helferinnen für die tatkräftige Unterstützung!

*nähere Informationen zur MUT-TOUR gibt es unter  http://www.mut-tour.de

Wintergrillen 2024

Mit einem traditionellen Wintergrillen am ersten Januarwochenende begrüßt der IPZV-Radevormwald alljährlich das neue Jahr. Über dreißig Anmeldungen hatte es diesmal im Vorfeld für das Grill-Event gegeben. Und den frostigen Temperaturen zum Trotz fanden denn auch zahlreiche Vereinsmitglieder – nebst familiärem Anhang – den Weg zum Reitstall Ross nach Radevormwald. Bei leckeren Würstchen vom Schwenkgrill und anderen Köstlichkeiten wie Kuchen, Keksen oder einem tollen Retro-Käse-Igel vom Mitbring-Buffet nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Plausch.

Getreu dem Motto: es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung,  ist man als wettererprobter Pferdemensch schließlich klamottentechnisch gut ausgerüstet und weiß auch den eisigsten Temperaturen zu begegnen. Dick eingemummelt, mit einem heißen Glühwein oder einem Kinderpunsch in den Händen standen alle beisammen und freuten sich über das ein oder andere ausführlichere Gespräch. Die Heißgetränke wärmten dabei nicht nur die Finger von außen, sondern sorgten auch für wohlige Temperaturen von innen. So konnte das kalte Wetter der guten Stimmung wenig anhaben und der diesjährige Grillnachmittag war wieder ein gelungener Jahresauftakt .

Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die bei der Vor- und Nachbereitung der ersten Vereinsveranstaltung im neuen Jahr wieder so tatkräftig mitgeholfen haben. Sei es beim Auf- und Abbau, beim Grillen, beim Glühweinkochen oder beim Bestücken des Mitbring-Buffets. Vielen Dank und wir freuen uns auf viele schöne Ritte und gemeinsame Pony-Zeit im Jahr 2024.

Sehnsuchtsort ISLAND

Ein Reisebericht –  Der IPZV Radevormwald besuchte die Heimat der Islandpferde

Eine Woche lang ging es Anfang Oktober 2023 für acht Frauen des IPZV Radevormwald auf die Vulkan-Insel im Nord-Atlantik. Dort erlebten wir atemberaubend schöne Landschaften, wundervolle Islandpferde, gutes Essen, freundliche Menschen und ganz, ganz viel Natur – kurz: eine tolle Urlaubszeit. Und das alles bei zumeist allerbestem Wetter. Denn der Wettergott meinte es besonders gut mit uns, die eingepackte Regenkleidung konnte größtenteils unbenutzt im Koffer bleiben.

Man mag es kaum glauben, aber uns Frauen fehlten bereits bei der ersten Fahrt über die Insel schnell die Worte, zu beschreiben, was das Auge sah: „oh, wie ist das wunderschön“, „ wie toll“, „das ist ja mega“, hieß es anfangs immer wieder. Doch es wurde zusehends stiller im Auto, denn was will man sagen, welche Superlative will man bemühen, angesichts der ergreifenden Schönheit der isländischen Landschaften mit ihren grandiosen Naturgewalten. Und das nicht nur vereinzelt. Auf Island warten die Naturschönheiten praktisch an jeder Ecke. Wobei die Straßen allerdings oft schnur-geradeaus führen (natürlich nur, wenn nicht gerade eine Elfen- oder Troll-Behausung im Weg steht und die Straße einen Bogen schlagen muss). Unterwegs über die Insel kann der Blick über weites Land wandern, oft mit schneegezuckerten und gletscherbedeckten Vulkan-Bergen im Hintergrund, in einer Landschaft wie gemalt.

Der erste Tag führte uns von dem Küstenort Borganes aus auf die Halbinsel Snæfellsnes. „Island im Kleinformat“ wird die Region auch gerne genannt. Und das nicht zu Unrecht, hier gab es kompakt schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was uns so alles später noch erwartete. Allgegenwärtig erhebt sich der gletscherbedeckte Berg Snæfellsjökull und der Ausblick auf den Vulkan begleitete uns an diesem Tag auf unserer Rundfahrt um die Landzunge. Wir besuchten die Seehunde am Robbenstrand Ytri Tunga und die schwarze Kirche in Búðir sowie das angrenzende Lavafeld Búðahraun. Weiter ging es Richtung Arnarstapi. Hier gab es beeindruckende Ausblicke auf die wilde Steilküste mit ihren wasserumtosten Basaltsäulen, ihren Höhlen und Felsentoren. Dies alles konnten wir später noch eingehender auf unserer kurzen Wanderung von Arnarstapi in den Nachbarort Hellnar betrachten.  Von dort ging es mit dem Auto weiter nach Olafsvik, wo am Hafen der wohl weltbeste Kakao zu bekommen ist. Nach einem weiteren Zwischenstopp am Kirkjufell, einem Berg am Ufer des Fjordes Grundarfjörður des Fjordes erreichten wir gegen Abend unser Hotel in Hella.

Von Hella aus starteten wir am nächsten Tag zum Islandpferde-Reiter-Highlight unter den zahlreichen Reise-Highlights. Uns erwartete ein rund vierstündiger Ritt zum schwarzen Strand in der Nähe der Gemeinde Ölfus. Ausgangsort der Reittour war der Hof „Coras House & Horses“ von Cora Claas, die unweit von Selfoss eine kleine Farm mit Reitschule betreibt. Die gebürtige Deutsche bewies bei der Auswahl der Pferde ein glückliches Händchen, so dass jede Reiterin den passenden Tölter unterm Popo hatte. Auf breiten Wegen, entlang der Straßen und später durch die weite Isländische Natur, ritten wir – nicht selten im fröhlichen Tölt – bei windigem aber sonnigem Wetter der Küste entgegen. Die zuverlässigen und fleißigen Tiere trugen uns sicher durch die Ebene Richtung Strand. Dort angekommen ging es zunächst weiter im Tölt, später im flotten Galopp über den tiefschwarzen Sand. Was für ein Erlebnis: lauter strahlende Gesichter – Lebensfreude pur! Nach einer kurzen Verschnaufpause mit Picknick, ging es leider wieder zurück zur Farm. Der Rückweg führte uns durch seichte Wasserlandschaften.  Auch dies bewältigten die Pferde im flotten Tölt, so dass das Wasser nur so spritze! Nasse Frauen-Füße? Egal!

Viel zu schnell war der Ritt vorbei und es hieß Abschied nehmen von Cora und ihren Isländern. Auf der Weiterfahrt in Richtung Vík í Mýrdal legten wir noch einen Zwischenstopp am Seljalandsfoss ein. Aus rund 60 m Höhe fällt hier das Wasser in mächtigen Kaskaden herab. Aber das eigentlich besondere ist, dass man hinter diesem Wasserfall her gehen kann. Man kann sozusagen hinter die Kulisse schauen – und wird ordentlich nass dabei!

InVík í Mýrdal machten wir einige Tage Station und erkundeten die Umgebung. So besuchten wir am nächsten Tag zunächst den Skógafoss. Hier fällt das Wasser ebenfalls aus rund 60 m Höhe in die Tiefe. Und dies kann man sich auch von oben betrachten. Vom Fuß des Skógafoss aus führt eine Treppe mit rund 460 Stufen (!) hinauf zur Kante. Von dort hat man einen fantastischen Blick: Auf der einen Seite schlängelt sich der Skógá durch die Hoch-Landschaft und auf der anderen Seite reicht der Blick über das Flussdelta hin bis zum Meer – was für Gegensätze.

Nach einem kurzen Abstecher zur Gletscherlagune Sólheimajökull ging es anschließend wieder in Richtung Vík und dort auf die 115 m hoch aufragende Halbinsel Dyrhólaey. Von dort oben bot sich eine hervorragende Aussicht über die Küste: den schwarzen Strand, das Meer, auf ein großes Felsentor unterhalb des Kaps sowie die Felsformation Reynisdrangrar. Diese drei Felsnadeln befinden sich am Lavastrand von Vík. Mit seiner Höhle, den Basaltsteinen und dem tiefschwarzen Sand ist dieser gleichzeitig einer der schönsten aber auch der gefährlichsten  Strände weltweit. Denn hier können praktisch aus dem Nichts sogenannte „Sneaker Waves“ entstehen, die urplötzlich weite Teile des Strandes überspülen und einen enormen Sog entwickeln. Bei unserem Besuch blieb das Meer zum Glück zahm.

Am fünften Tag unserer Reise ging es mit dem Auto über die Ringstraße in Richtung Osten. Allein die abwechslungsreiche Fahrt durch die traumhaft schöne isländische Landschaft war eigentlich grandios genug.  Aber auch diesmal galt nicht „der Weg ist das Ziel“, sondern Zweck der Fahrt war der Besuch der Gletscherlagunen  Jökulsárlón und Fjallsárlón. Diese gehören zu den 30 Auslässen des riesigen Vatnajökull  der größten Eiskappe Island, ja sogar Europas. Die Eisschicht des Gletschers beträgt bis zu 1000 m und er bedeckt rund 8 % der Fläche Islands.

Am Fjallsárlón angekommen hieß es erst einmal „Schwimmwesten an und rein ins (Zodiac-)Vergnügen“. Mit dem motorisierten Schlauchboot fuhren wir Richtung Gletscherkante, vorbei an den auf der Lagune treibenden Eisbergen. Die großen Eisbrocken brechen regelmäßig von den Gletscherzungen ab, die an das Wasser der Seen heranreichen. Das Eis changiert in den unterschiedlichsten Farben: blau, weiß, grau und stellenweise färbt die Vulkanasche die Eisberge sogar tiefschwarz. Und es ist wirklich beeindruckend, diesen Giganten so nahe zu kommen.  Wohl wissend um den Titanic-Effekt, denn zu sehen ist ja bekanntlich nur die Spitze des Eisberges. Was für eine aufregende Tour!

Und zurück an Land dachten wir, dass alles sei nun heute aber nicht mehr zu toppen…
und dann kamen wir zum angrenzenden Diamond Beach. Dort liegen sie auf dem schwarzen Sand: glitzernde kleine, ganz kleine, große und ganz große Eisblöcke, die der Atlantik auf den Strand gespült hat. Wenn sich dann noch die Sonne im rund tausend Jahre alten, kristallklaren Gletscher-Eis spiegelt: Wow! Was die Natur hier immer wieder neu erschafft sucht ihresgleichen.

Am nächsten Tag stand der „Golden Circle“ auf unserem Programm. Auf dieser beliebten Touristen-Route kann man in kurzer Zeit einige der schönsten Naturwunder Islands -zumindest ansatzweise- erkunden. Wir besuchten den Kratersee Kerið und den beeindruckend großen Gullfoss. Durch diesen Wasserfall donnert das Wasser über eine Breite von rund 200 m über zwei Stufen lautstark hinab in einen Canyon. Im Sommer strömen jede Sekunde etwa 140 Kubikmeter Wasser den Gullfoss hinunter. Das ist eine beeindruckende Menge Wasser und beim Betrachten der Wassermassen und der aufsteigenden Gischt wird einem die Urgewalt der Natur bewusst.

Auch dem unter schwefeligem Dunst liegenden Geothermalgebiet im Haukadalur-Tal statteten wir einen Besuch ab. Neben den zahlreichen heißen Quellen konnten wir den Strokkur bei seinen regelmäßigen Ausbrüchen beobachten. Der Strokkur ist der aktivste Geysir Islands. Er bricht auf natürlichem Wege alle vier bis zehn Minuten aus und erreicht dabei eine Höhe von 15 bis 20 Metern.

Nach all diesen Eindrücken brauchten wir dringend eine Stärkung. Diese erhielten wir in Form einer köstlichen Tomatensuppe, die wir bei unserem anschließenden Besuch auf dem mit erneuerbaren Energien betriebenen Tomatenhof Friðheimar serviert bekamen. Unser Islandpferde-Freunde-Herz höher schlagen ließ allerdings nicht die Tomatenzucht, sondern die Pferde, die ebenfalls auf dem Hof gezüchtet werden und bei deren Training wir zuschauen konnten.

Weiter ging es am Nachmittag zum Þingvellir- Nationalpark. Die Landschaft rund um den See Þingvallavatn atmet nicht nur Geschichte, sie ist zudem noch wunderschön. Bei unserem Besuch leuchtete -quasi als Sahnehäubchen obendrauf- alles in den buntesten Herbstfarben. Der Ort hat besondere Bedeutung für die Historie Islands. Hier tagte ab dem Jahr 930 alljährlich (bis etwa 1800) der Althing. Bei dieser gesetzgebenden Versammlung handelt es sich um eines der ältesten Parlamente der Welt. Auch geologisch hat der Ort einiges zu bieten. So konnten wir uns unter anderem an der Silfra-Spalte das Auseinanderdriften der amerikanischen und eurasischen tektonischen Platten ansehen.

Vom Nationalpark aus fuhren wir gegen Abend Richtung Reykjavík. Dort verbrachten wir die Nacht und den letzten Tag unserer Reise. Wir nutzen die Zeit für ausgiebige Shopping-Touren und Sightseeing. Einige nahmen auch die Gelegenheit wahr, an einer „Whale-Watching-Tour“ teilzunehmen. Wale gab es leider nicht zu sehen, schade, aber als kleine Entschädigung begleiteten zahlreiche Delfine das Schiff, das vor der Küste Reykjavíks unterwegs war. Nach einem letzten gemeinsamen Pizza-Essen in der nördlichsten Hauptstadt der Welt, ging es zeitig ins Bett. Am nächsten Morgen hieß es für alle früh aufstehen: viel zu schnell war die Woche vorbei und es ging mit dem Flieger zurück Richtung Heimat. Tschüss Island – wir kommen gerne noch mal wieder!

Ritt auf dem Integrativen Reitweg (Münsterland)

Der Wecker klingelte sehr früh am 26.08.2023. Wir fuhren am Samstagmorgen mit vier Pferdehängern, beladen mit fünf Ponys und einer Kutsche, gegen 9.00 Uhr über die A1 nach Dorsten.

Das Wetter war perfekt und nachdem alle mitgebrachten Speisen und Getränke auf die Kutsche geladen worden sind, ging es auf den ca. 22 km langen Rundweg.

Die schönen, sandigen Reitwege und das flache Gelände sind eine schöne Abwechslung zu unseren Reitwegen im Bergischen Land gewesen und die Ponys sind fleißig unterwegs gewesen.

Mittags sind wir am Gestüt Lindenhof angekommen. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen. Wir durften die Kutsche und unsere Ponys auf eine Wiese auf dem Hof stellen.

Auf dem Isländer Gestüt Lindenhof fand an diesem Tag eine Fohlenschau statt. Wir suchten uns einen ruhigen Platz in der Nähe der Weide auf der unsere Ponys standen. Die mitgebrachten Speisen und Getränke wurden unter einem Baum aufgebaut und wir genossen die vielfältige Auswahl – es war für alle etwas dabei. Zum Nachtisch gab es einen köstlichen Kirschkuchen.

Durch die Pause und das leckere Essen gestärkt ging es wieder auf den Rundweg und der Rest der Strecke wurde flott bewältigt.

Alle Beteiligten (Fahrzeuge und Lebewesen) sind wohlbehalten am Nachmittag in Radevormwald angekommen. Die Ponys wurden auf die Weide entlassen, die Fahrzeuge gereinigt und im Anschluss sind die Vereinsmitglieder sind zu ihren Lieben zurückgekehrt.

sozialer Tag am Pferdestall Ross

Am 02.09.2023 war es endlich wieder soweit. Die Kinder des Kinderheims aus Solingen Gräfrath wurden erwartet, um einen Nachmittag – je nach Mut – als Reiter auf unsere Pferden oder auf einer Kutschfahrt zu erleben.

Die Kutsche vom Höller-Hof mit zwei eindrucksvollen Kaltblütern stand schon abfahrbereit am Pferdestall Ross, als der Bus mit den Kinder und den beiden Erziehern – mit leichter Verspätung – bei uns eintrafen.

Schnell stiegen die Kinder auf die Kutsche und die kräftigen Tiere zogen an.

Drei Kinder hatten ihre Helme mitgebracht und wollten gerne reiten. Die Helfer hatten die Pferde schon von der Weide geholt, geputzt und gesattelt.

Die Kinder lernten ihre Handpferdereiterinnen kennen, die Pferde wurden gestreichelt, die Steigbügel wurden eingestellt – dann stiegen alle auf die zugeteilten Ponys. Als Handpferde trugen Hugin, Kristall und Gymir die Kinder sicher durch unser Wäldchen.

Zeitgleich kamen die Kutsche und die Reiter wieder bei uns am Stall an. Die Pferde wurden abgesattelt und versorgt. Die Kutsche musste zum nächsten Einsatz zurück an den Heimatstall.

Unter den Bäumen erwartete alle Teilnehmer ein gedeckter Kaffeetisch mit Kuchen, Windbeuteln und Schokoküssen. Nach der gemeinsamen Mahlzeit sind die Besucher wieder Richtung Solingen aufgebrochen.

Vielen Dank an die Kuchenbäckerinnen und Windbeutel-/Schokokuss-/Süßigkeiten-Spenderinnen. Danke auch an die Reiterinnen/Handpferde-Führerinnen – ihr habt einen tollen Job gemacht und den Kindern einen schönen Tag bereitet.

Ein besonderer Dank gilt den Kutscherinnen des Höller-Hofes, die ihren Einsatz ehrenamtlich für den „sozialen Tag“ erbracht haben – großartig !!

Lange geplant und erwartet – fast abgesagt wegen der Wettervorhersage: 2-Tages-Ritt nach Ispingrade am 05.+06.08.2023

Seit Tagen Dauerregen und die Wetter-App hat über 80 % Regenwahrscheinlichkeit für das Wochenende angezeigt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Trotz der Schlechtwettervorhersage trudelten die Vereinsmitglieder zwischen 10.00 Uhr und 10.30 Uhr ein, um gemeinsam nach Ispingrade zu reiten. Die mitgebrachten Speisen, für das anschließende Grillen in Ispingrade, wurde im „Stübchen“ bereitgestellt.

Nach dem Putzen und Satteln sind wir mit sieben Reiter/Pferd-Paarungen vom Pferdestall Ross aufgebrochen. Auf dem Parkplatz Klaukenburg hat sich Petra mit ihrem Pony unserer Truppe angeschlossen.

Flott ging es runter zu den Teichen im Munitionsdepot – dort hat sich Marlis mit Orri von uns getrennt und ist zurück zum Stall geritten. Lena und Sie haben später das Essen nach Ispingrade transportiert – toller Service :-).

Auf der Strecke mussten wir über die B229, ein Stück durchs Industriegebiet, an der B483 entlang, durch Bäche, steile, schmale Pfade rauf und runter. Hier konnten unsere Ponys einmal mehr beweisen wie trittsicher und unerschrocken sie sind.

Eine große Herausforderung war die Überquerung des Wiebaches kurz vor Ispingrade. Ein paar Reiterinnen mussten die Pony durch den Bach führen und die letzte Viertelstunde mit nassen Füßen zurücklegen.

Die Reitstrecke war so abwechslungsreich, dass die Zeit wie im Flug vergangen ist.

Die Reitstrecke kann sich durchaus sehen lassen – stolze 15,48 Kilometer in 3 Stunden 41 Minuten und 2 Sekunden 🙂

Auf der Wiese angekommen wollten die Ponys nur eins FRESSEN.

Schnell wurde der Tisch gedeckt und der Grill angeschmissen. In gemütlicher Runde – zu der auch ein paar Nichtreiterinnen gehörten – wurden die vielfältigen Salate, Dips, Antipasti, Brot und sogar ein Kuchen zum Nachtisch verspeist.

Am nächsten Tag – zum Glück waren noch alle Ponys da – sind wir wieder Richtung Pferdestall Ross aufgebrochen. An diesem Tag sollte es (eigentlich) den ganzen Tag regnen und der Himmel war voller dunkler Wolken, als wir losgeritten sind.

Der Ritt führte uns am Asia-Museum mit seinen „gruseligen“ Skulpturen vorbei – wer hatte nochmal gesagt, dass Isländer unerschrocken sind?

Das Wetter hatte sich bis kurz vor Ankunft am Stall gehalten – aber dann hat der Himmel seine Schleusen geöffnet.

Alle Reiter*innen dürfen stolz sein, dass Sie und die Ponys die Strecken so gut bewältigt haben, auch bei schnelleren Gangarten stets die Pferde unter Kontrolle hatten und so diszipliniert die Straßen überquert haben.

Danke an alle Buffet-Spenderinnen und die Transporteure, Grillmeister, Helfer sowie an das tolle Empfangskomitee in Ispingrade.

Ein besonders dickes Dankeschön für die Vorbereitung der Paddocks, die souveräne Rittführung, die tolle Bewirtung und Gastfreundschaft geht an Steffi und Carsten (den Grillmeister).

2-Tages-Ritt nach Ispingrade

Liebe Mitglieder,

am 05.08. + 06.08.2023 findet der 2-Tages-Ritt nach Ispingrade statt.

Wir reiten am 05.08.2023 um 11.00 Uhr am Pferdestall Roß los. Der Ritt führt uns durchs Oberbergische Land – es geht also bergauf und bergab und wir werden mit tollen Ausblicken belohnt.

Nach gut zwei Stunden sollten wir in Ispingrade ankommen. Dort stellen wir – nach dem Absatteln – die Pferde auf eine eingezäunte Wiese.

Bei einem Mitbring-Grillfest wird für unser leibliches Wohl gesorgt. Erfahrungsgemäß werden immer vielfältige und köstliche Dinge zum Buffet mitgebracht.

Am Sonntag 06.08.2023 treffen wir uns um 10.00 Uhr in Ispingrade zum Rückritt.

Wer mitmachen möchte meldet sich bitte bis zum 01.08.2023 unter IPZV-radevormwald@web.de verbindlich an.